Online Einführung für Ärzte in die „Vorausplanung für den Notfall“

Der durch sechs Fachgesellschaften entwickelte „Leitfaden für die ambulante
patientenzentrierte Vorausplanung für den Notfall“ und die damit verbundene
Dokumentation sollen eine strukturierte, transparente Vorausplanung für den
Notfall unterstützen, die sowohl die Indikation als auch den Patientenwillen
einbezieht. Dadurch sollen der medizinischen Situation des Betroffenen nicht
angemessene Über- oder Untertherapien oder vom Patienten nicht gewollte
Behandlungen vermieden werden.
Um eine Basisinformation über die Vorgehensweise bei der Notfallplanung und die
Nutzung der Dokumente zu erhalten, wird regelmäßig eine Internet-basierte
Einführung angeboten. Die 90-minütige Veranstaltung enthält neben einem Vortrag
auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und in den Austausch zu gehen. Die aktuellen
Termine sind jeweils auf der Website der DiV-BVP zu finden.
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Zugangsdaten sowie
weitere Informationen sind über die Geschäftsstelle der DiV-BVP (info@div-bvp.de)
erhältlich.

Zertifizierung für Ärzte

Aufbauend auf die Einführung in die „Vorausplanung für den Notfall“ für Ärzte werden
weitere Module zur Vertiefung angeboten. Nach deren erfolgreicher Absolvierung
erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der DIV-BVP.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der DiV-BVP (info@div-
bvp.de).

Qualifizierung zum Gesprächsbegleiter gem. § 132g SGB V nach den Standards der DiV-BVP

§ 132g SGB V des Hospiz- und Palliativgesetzes ermöglicht Einrichtungen der
stationären Alten- und der Eingliederungshilfe den Bewohnern eine durch die
Krankenkassen finanzierte „Gesundheitliche Versorgungsplanung“
anzubieten. Dies ist die Aufgabe von speziell dafür qualifizierten Fachpersonen des Gesundheitswesens.
Für die Qualifizierung gibt es Schulungsangebote vieler verschiedener Anbieter. Sie haben
unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und Unterstützungskonzepte für die
Teilnehmer, die zum Teil deutlich von den Standards der DiV-BVP abweichen. Nicht
alle Konzepte sind ohne weiteres kompatibel. Daher ist es sinnvoll, dass sich die
Einrichtungsleitung/ Träger vor der Umsetzung des § 132g SGB V gut informieren,
welches Konzept sie in ihrer Einrichtung implementieren wollen.
Die Qualifizierung zum „Gesprächsbegleiter“ nach den Standards der DiV-BVP
entspricht den Anforderungen des § 132g SGB V. Darüber hinaus ermöglicht sie den
Gesprächsbegleitern auch außerhalb der in § 132g SGB V genannten Einrichtungen
umfassende Vorausplanungen nach dem Konzept der DiV-BVP anzubieten.
Beispiele hierfür sind ambulante Dienste, Hausarztpraxen und Hospizvereine.
Die 8-9 tägigen modularen Präsenzschulungen umfassen ein Basismodul (Modul A)
und zwei Aufbaumodule (Module B und C). Zusätzlich enthalten sie zwei Praxisteile.
Nur ein erfolgreiches Durchlaufen aller Abschnitte berechtigt dauerhaft zur
Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen.

Weitere Details zur Qualifizierung nach den Standards der DiV-BVP und die Termine
entnehmen Sie bitte den Ausschreibungen der Anbieter der Qualifikation.

Qualifizierung zum Trainer nach den Standards der DiV-BVP

Die Schulung der Gesprächsbegleiter erfolgt durch eigens dafür qualifizierte Trainer.
Die aktuellen Termine sind jeweils auf der Website der DiV-BVP zu finden. Für
Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Geschäftsstelle der DiV-BVP
(info@div-bvp.de) gerne zur Verfügung.